Körper und Sexualität

Bevor Sie mit der Lektüre dieses Themenblatts beginnen, empfiehlt es sich, den Abschnitt Präambel auf der Seite Beziehungs – und Gefühlsleben

Das Jugendalter ist eine Zeit der großen Umwälzungen. Grund hierfür sind die Hormone, die freigesetzt werden. Diese bewirken auf der einen Seite körperliche Veränderungen, die in der Pubertät einsetzen. Noch kein Erwachsener, aber auch kein Kind mehr… Bei manchen läuft das problemlos ab, andere kommen weniger gut damit zurecht. Diese körperlichen Veränderungen sind nicht immer leicht zu ertragen. Daneben treten psychische Veränderungen auf, unter anderem sexuelles Verlangen und sexuelle Gedanken. Ihre Sicht auf die Welt verändert sich im Ganzen. Das ist die Zeit der ersten Schmetterlinge im Bauch, der erotischen Träume und der unkontrollierten Triebe.

Zweck der Animation 

  • Der junge Mensch soll sich bewusst werden, was Verantwortung, Selbstachtung und Achtung des anderen in der Sexualität bedeutet.
  • Der junge Mensch soll sich seiner physiologischen Veränderungen und deren Äußerungen bewusst werden.
  • Der junge Mensch soll sich der wohltuenden Wirkung, der Folgen und der Risiken sexuellen Handelns bewusst werden.
  • Der junge Mensch soll sich bewusst werden, wie Sexualität, körperliche Leistungsfähigkeit und das Bild der Körpers in seinem Umfeld dargestellt werden

Vertretungen der Animator

Bevor Sie mit der Animation beginnen, sollten Sie unbedingt Ihre eigenen Vorstellungen zum Thema hinterfragen. Während der Debatte werden die Jugendlichen Ideen (Meinungen, Ansichten, Argumente) austauschen, denen Sie zustimmen oder die Sie ablehnen werden. Und das ist ganz normal. Die einzigartigen Erfahrungen jedes Einzelnen prägen die Art und Weise, wie er bestimmte Themen interpretiert. Daher sind die Begriffe Respekt, Beurteilung und Auftreten eng miteinander verknüpft.

Als Leiter(in) ist es daher wichtig, auf die eigenen Vorstellungen zu achten und sie nicht zu äußern, damit sie die Diskussion mit den Jugendlichen nicht beeinträchtigen. Sie könnten sich verurteilt fühlen, und die Spontaneität der Debatte würde darunter leiden.

Denken Sie daran, dass es wichtig ist, dass junge Menschen sich ohne Tabus oder Angst vor Verurteilung ausdrücken können. Die Haltung des Leiters/der Leiterin muss einladend und respektvoll sein.

Wenn das Thema für Sie selbst heikel ist, sollte die Debatte vielleicht gemeinsam mit einer anderen Person geführt werden, die besser mit diesem Thema umgehen kann.

Theorie

Vorbemerkungen

Das Verhältnis zu seinem Körper ist eine sehr kulturelle Frage. Manche Kulturen erlauben oder

fördern sie mehr als andere. Aus diesem Grund wäre es vorteilhaft, dieses Thema (Körper und Sexualität)

mit dem vierten Thema „Einflüsse und Sexualität“ zu verknüpfen.

Das Gesetz :

  • Ab 16 ist es Minderjährigen in Belgien gesetzlich erlaubt, (hetero- oder homo-)sexuelle Kontakte zu haben, auch wenn die Volljährigkeit im zivilrechtlichen Sinn erst ab 18 besteht.
  • Zwischen 16 und 18 Jahren besteht also die sexuelle Mündigkeit, die den Geschlechtsverkehr erlaubt, während der Jugendliche zivilrechtlich noch minderjährig ist und der elterlichen Gewalt untersteht. Das bedeutet insbesondere, dass die Eltern die Kontrolle über die Beziehungen ihrer Kinder ausüben dürfen.
  • Unter 16 Jahren sind geschlechtliche Beziehungen untersagt.
  • Unzüchtige Handlung und Vergewaltigung – Deutung des Gesetzes über die mit freier Zustimmung eingegangen sexuellen Beziehungen mit Minderjährigen zwischen 14 und 16 Jahren durch den Verfassungsgerichtshof: Wenn der Minderjährige im Alter von 14 Jahren dem Geschlechtsverkehr mit Penetration „frei und bewusst“ zustimmt, besteht keine Vergewaltigung. Je nach Umständen bleibt diese Handlung aber strafbar. In diesem Fall gelten die Bestimmungen über die unzüchtigen Handlungen für die strafrechtliche Verfolgung.

Der große Umbruch

Das Jugendalter ist eine Zeit der großen Umwälzungen. Grund hierfür sind die Hormone, die freigesetzt werden. Diese bewirken auf der einen Seite körperliche Veränderungen, die in der Pubertät einsetzen: Monatsblutungen und Entwicklung der Brust bei Mädchen und Muskeln sowie Spermaproduktion bei den Jungen, Behaarung bei beiden, aber auch Akne und stärkeres Schwitzen mit entsprechendem Geruch. Diese Veränderungen sind für den jungen Menschen verwirrend, denn er hat das Gefühl, ein anderer zu werden. Noch kein Erwachsener, aber auch kein Kind mehr…

Bei manchen läuft das problemlos ab, andere kommen weniger gut damit zurecht. Diese körperlichen Veränderungen sind nicht immer leicht zu ertragen. Daneben treten psychische Veränderungen auf, unter anderem sexuelles Verlangen und sexuelle Gedanken. Ihre Sicht auf die Welt verändert sich im Ganzen. Das ist die Zeit der ersten Schmetterlinge im Bauch, der erotischen Träume und der unkontrollierten Triebe. In dieser Zeit verlieren auch viele Jugendliche die Selbstbeherrschung. Sie können von diesen Gedanken und diesem Verlangen überrascht sein, manche finden sie sogar verwerflich und halten sie für abnorm. Der junge Mensch muss diesen neuen Körper erst zähmen.

Um die Sache noch etwas komplizierter zu machen: jeder junge Mensch entwickelt sich unterschiedlich angesichts dieser Veränderungen. Jungen und Mädchen erleben diese Zeit auch ganz unterschiedlich. Mädchen zeigen mehr Reife als Jungen und mehr Interesse für die Beziehungs- und Gefühlsebene, während Jungen viel stärker von der Sexualität fasziniert sind. In derselben Altersgruppe zeigen sich also sehr unterschiedliche Entwicklungsstadien.

Körperbild und Anziehungskraft

Unbewusst entsteht bei allen Jugendlichen ein „Anziehungskodex“, der von den Erlebnissen der Kindheit, aber auch von den Geschmacksnormen abhängt, die von den Medien verbreitet werden. Es handelt sich um physische und verhaltensbestimmte Konstanten, die als anziehend gelten, die aber einem jeden eigen sind. Teenager fangen an, sich gegenseitig zu beobachten und mit ihrem „Verführungsmuster“ abzugleichen. Andererseits wird der junge Mensch auch mit seinem eigenen Körper konfrontiert. Dieser kann dem Bild entsprechen, das er sich von „Schönheit“ macht oder auch nicht. Der Jugendliche muss lernen, mit seinem Aussehen umzugehen, während er gleichzeitig körperliche Beziehungen zu anderen aufbaut. Komplexe können auftauchen. Manche Teenager ziehen sich zurück, verändern ihre Essgewohnheiten oder ihren Kleidungsstil. Die Selbstwertschätzung spielt hier eine zentrale Rolle.

Die Selbstbefriedigung

Dieses Thema ist ein großes Tabu, obwohl es viele Jugendliche fasziniert. Im Jugendalter sind Fantasien und Verlangen allgegenwärtig. Wichtig ist, dass die Heranwachsenden erfahren, dass die Entdeckung ihres Körpers und das Vergnügen der Masturbation eine normale Etappe auf dem Weg zur Entdeckung der Sexualität ist. Das ist weder schmutzig noch verdorben, sondern natürlich (nicht zwingend notwendig) bei Mädchen wie bei Jungen. Je nach Hormonpegel, Erziehung, Rückzugsmöglichkeiten des Jugendlichen, wird sie öfters oder seltener praktiziert.

Ein Blick auf die Pornografie

Aus Studien geht hervor, dass 84% der Minderjährigen bereits mit Pornografie in Kontakt gekommen sind*. Jungen eher als Mädchen. Von der Neugier, dem sexuellen Verlangen und seinen Fantasien getrieben, aber auch auf der Suche nach Befriedigung, kann der junge Mensch versucht sein, nach solchen Bildern zu suchen. Pornografische Darstellungen erzeugen aber falsche Vorstellungen bei Teenagern. Aus Gründen der Ästhetik und der Attraktivität eines Szenarios sind die von diesen Darstellungen ausgehenden Botschaften irreführend, ja sogar wahrheitsverdrehend. Die dort gezeigten Körper sind perfekt und die Sexualpraktiken verzerren die Realität. Die sexuelle Potenz wird übertrieben dargestellt, mit leistungsfähigen und verführerischen Männern. Die Frau spielt häufig die Rolle „des Vergnügungsobjekts“ für den Mann, und ihre Lust wird spontan geweckt. Die Pornografie wird zum Problem, wenn sie die einzige Art ist, etwas über Sexualität zu erfahren. Pornografische Darstellungen können schnell Ängste, Fragen und Komplexe auslösen, unter anderem weil es an Aufklärung über den Körper und die Entwicklung der Sexualität fehlt.

Bis zum heutigen Tag hat noch keine Studie belegt, dass Pornografie zu einem Risikoverhalten, ungewollten Schwangerschaften oder vorzeitigem Sex geführt hat. Allerdings beeinflusst sie eindeutig das Sexualverhalten der Jugendlichen (neue Praktiken). Unter dem Thema „Einflüsse und Sexualität“ gehen wir ausführlicher auf diese Fragen ein.

Quelle: Revue Éducation Santé Nr. 233 – April 2008 – „Les jeunes et le porno“, HERBIGNIAUX F.

Körperliche Liebe: Entdeckung und Risikoverhalten

Früher oder später werden die ersten Schmetterlinge auch zu den ersten Liebesbeziehungen und körperlichen Kontakten führen. Den Körper des anderen entdecken und in seinem eigenen Körper ganz neue Empfindungen/Gefühle wahrnehmen, ist ein großer Schritt, den jeder junge Mensch nach seinem eigenen Tempo gehen sollte. Informationshalber sei gesagt, dass das Durchschnittsalter der ersten sexuellen Beziehungen 16,9 Jahre ist, und daran hat sich in den letzten 30 Jahren wenig geändert, auch wenn es letztlich kein bestimmtes Alter gibt, in dem man „bereit ist“, und jeder auf sich selbst und sein Verlangen hören sollte. Was sich jedoch geändert hat, ist der häufigere Partnerwechsel. Die Frage der Verhütung ist und bleibt also immer noch von wesentlicher Bedeutung. Es sei daran erinnert, dass das Kondom die einzige Methode ist, die sowohl Schwangerschaften als auch sexuell übertragbare Krankheiten verhindert.

Risikoverhalten ist in der Jugendzeit Teil der Identitätsfindung. Es ist also kein Zeitverlust, wenn wir hier die Grundkenntnisse der der Verhütung in Erinnerung rufen! Verhütung und Präservativ sind tatsächlich Themen, über die jedes neue Paar reden sollte. Auch wenn Sex eine Frage des Vertrauens ist, sollte man junge Menschen nicht in dem Irrglauben lassen, dass keine Gefahr besteht, wenn man seinen Partner „gut kennt“.

Körperliche Leistungsfähigkeit

Bei den ersten sexuellen Kontakten, ob es zur Penetration kommt oder nicht, fehlen meistens Erfahrung und Leistungsfähigkeit. Die Jugendlichen sind manchmal von ihren falschen Vorstellungen geblendet und setzen sich unter Erfolgsdruck. Andererseits warten sie auf den magischen Moment, der sich aber nicht immer einstellt. Sie müssen sich vor allem Zeit nehmen und nach und nach lernen, wie der Körper reagiert – der eigene wie der des anderen. Leider rücken die Medien sehr stark die „Überpotenten“ in den Vordergrund, Darsteller, die alles können, unheimlich gute Liebhaber sind und schnell zum Höhepunkt kommen. Das ist nicht die Realität, zumindest nicht bei den ersten sexuellen Erfahrungen. Die Grenzen des Partners und die eigenen Grenzen, die Achtung des anderen wie die Selbstachtung sind zwei zentrale Begriffe. Sie werden ausführlich unter dem Thema „Romantische Beziehungen“ behandelt.

Die Lust

Wir sollten nicht vergessen, dass sexuelle Lust sich nicht auf das Durchleben verschiedener Etappen beschränkt. Zärtlichkeit, Eindringen, Orgasmus… das ist nicht die einzige Art, das sexuelle Vergnügen zu empfinden und zu teilen. Sich lieben heißt Sex aber auch Sinnlichkeit, mit oder ohne Penetration, ob zum Höhepunkt der Orgasmus kommt oder nicht, für Mädchen wie für Jungen! Den jungen Menschen muss bewusst gemacht werden, dass das sexuelle Vergnügen ohne Orgasmus nicht unbefriedigend ist. Der Orgasmus ist vielmehr „das Sahnehäubchen“. Die Lust kann mit ganz vielen anderen Mitteln empfunden werden, zum Glück. Die Erfahrung und die Kenntnis seines Körpers sowie des Körpers seines Partners helfen dabei, diese Lust zu entdecken.

Sexting, Selfie und Zurschaustellung des Körpers

Die Technologie bringt jungen Menschen neue Möglichkeiten, sich auszudrücken, auszutauschen, auch wenn es um Sex geht. Sexting ist der der private Austausch (von Texten und Fotos, in denen es ausdrücklich um sexuelle Inhalte geht, das kann auch per SMS geschehen (Textnachrichten über sexuelle Themen) und Nackt- oder Halbnackt-Selfies, die über Smartphone oder PC versandt werden, mit denen der Teenager mehrere Ziele verfolgt. Dem Versender selbst geht es darum, seine Verführungskünste zu testen, die Reaktion des anderen zu erfassen und zu verinnerlichen, seine sexuellen Triebe zu kanalisieren, sich diesen vergeschlechtlichten Körper anzueignen. Der Empfänger soll dazu gebracht werden, Kontakt aufzunehmen, bei ihm soll die Lust geweckt werden, es soll ein intimeres Verhältnis entstehen, die Monotonie soll gebrochen werden… Diese Praktiken sind manchmal weit von der Welt der Erwachsenen entfernt, gehören jedoch ganz und gar zum Leben des Teenagers, der auf Wunsch und bei Bedarf die Möglichkeit haben müsste, hierüber mit einem Erwachsenen zu reden, der „auf dem Laufenden“ ist. Es muss nochmals betont werden, wie gefährlich der Austausch von Nacktbildern ist, auch wenn es sich auf den ersten Blick um ein „Vertrauensverhältnis“ handelt. Gefahr besteht ab dem Augenblick, wo die Bilder auf Geräten auftauchen, auf die der Betreffende keinen Zugriff hat.

Diese Problematik passt sehr gut zum Thema „Soziale Netzwerke“.

Die Jungfräulichkeit bei Mädchen

Nach einer einfachen Definition handelt es sich um eine Person um die noch niemals „sexuelle Beziehungen“ hatte. Erste Diskussionen treten aber bereits bei dem Begriff „sexuelle Beziehungen“ auf. Biologisch ist Jungfräulichkeit das Vorhandensein des Hymens. Das Hymen kann aber beim Sport beispielsweise reißen. Andererseits gibt es in seltenen Fällen Frauen, die bei der Entbindung immer noch ihr Hymen besitzen (das in diesen seltenen Fällen äußerst elastisch ist)!

Junge Menschen sollten unbedingt erfahren, dass es mehrere Vorstellungen und Definitionen vom Begriff der Jungfräulichkeit gibt. Bei dem Austausch sollte es vor allem um den Sinn und die Bedeutung gehen, die jeder Einzelne diesem Zustand beimisst.

 

Quellen für weitere Informationen

A compléter 

Animation Frasbee

Auch wenn im Allgemeinen ein Reifeunterschied zwischen Jungen und Mädchen zu beobachten ist, kann man kein bestimmtes Alter für die Sexualität festlegen. Jeder ist bereit, wenn er bereit ist, jeder Mensch ist anders. Auf seinen eigenen Rhythmus achten ist eine Frage der Selbstachtung. Aus rechtlicher Sicht, darf vor dem Alter von 16 Jahren kein Geschlechtsverkehr stattfinden. Bis 18 (bis zur Volljährigkeit also) üben die Eltern ihre Elternrechte gegenüber ihren Kindern aus und sind demnach auch für sie verantwortlich.

Die sexuellen Gefühle nehmen oft überhand. Das Gehirn befindet sich bei Heranwachsenden noch in der Entwicklung. Alles, was mit Risikoverhalten zu tun hat, wird nicht so wie beim Erwachsenen verarbeitet. Und die Risiken sind vielfältig, nicht nur in Bezug auf die sexuell übertragbaren Krankheiten, sondern auch auf eine ungewollte Schwangerschaft.

Wer kann behaupten, dass er den anderen zu 100% kennt? Jemandem nahestehen, bedeutet nicht, dass es kein Risiko gibt. Es gibt nur eine Möglichkeit, das Vorhandensein einer sexuell übertragbaren Krankheit auszuschließen: der vorherige Test. Das Präservativ schützt aber auch gleichzeitig vor ungewollten Schwangerschaften.

Egal wer sich darum kümmert, wichtig ist, dass es benutzt wird. Kondome sind heute vielerorts und manchmal sogar gratis oder zu einem geringen Preis erhältlich. Vorsicht ist also besser, und jeder, ob Junge oder Mädchen, sollte für alle Fälle ein Kondom bei sich tragen.

Der Körper ist persönlich und privat. Kein Mensch hat das Recht, einem anderen körperliche Handlungen oder Kontakte aufzuzwingen, die dieser nicht möchte. Die Grenzen der körperlichen Intimität sind für jeden anders. Über das sinnliche oder sexuelle Vergnügen haben die Partner gemeinsam und in gegenseitiger Achtung zu entscheiden.
–> Dieser Satz kommt besser bei Jugendlichen der beiden letzten Abiturjahre an

Im Jugendalter vermehrt sich die hormonelle Tätigkeit, und junge Menschen werden von Gedanken und Gefühlen überflutet. Alles ist „neu“ für sie. Ohne diese Gedanken zu verdrängen, lernt der junge Mensch nach und nach, sie zu zähmen.

Auch wenn das nicht immer stimmen muss, können die ersten sexuellen Erfahrungen enttäuschend sein. Nur in den seltensten Fällen sind dann Leistungsfähigkeit und Wissen vorhanden, die hierfür erforderlich sind. Darüber zu reden und sich darauf vorzubereiten ist sehr wichtig.

Selbst wenn wir von den Bildern und den Standards der Mode beeinflusst sind, hat jeder das Recht, Behaarung für gut oder unschön zu halten. Vergessen wir nicht, dass Haare eine physiologische Funktion haben und natürlich sind.

Die Freuden der Sexualität zeigen sich in ganz unterschiedlicher Form und Intensität (nicht nur durch den Orgasmus). Die Freude teilen heißt einwilligen, aber auch sich gegenseitig kennen, bereit sein füreinander.

Wenn die Hormone sich melden, dann kommt es ganz natürlich zur Masturbation und keiner sollte dafür Schuldgefühle haben. Für den jungen Menschen ist das ein (nicht obligatorischer) Lernprozess, der ihn seinen Körper und die Freuden der Sexualität entdecken lässt.

Wir sollen darüber nachdenken, welches Körperbild Pornofilme verbreiten, und über dessen Einwirkung auf unsere Selbstakzeptanz. Junge Menschen arbeiten noch an ihrem Verhältnis zum Körper und lassen sich noch leicht von den Bildern der Medien beeinflussen. Pornofilme zeigen aber „perfekte“ Körper, die weit von der Realität des Einzelnen entfernt sind.

Dokumente zum Herunterladen

Im Folgenden können Sie die Datei “Körper und Sexualität” herunterladen, die den gesamten theoretischen Inhalt dieser Themenseite enthält, um die Animation vorzubereiten. Sie können auch die Frasbee-Animationsdatei zu diesem Thema herunterladen. Nach dem Ausdrucken müssen Sie nur noch die Debattensätze ausschneiden, die Sie bei der Animation verwenden möchten.

Alle theoretischen und thematischen Dateien sowie die Frasbee-Animationsdateien können auch von der Seite Unterstützung heruntergeladen werden.

Verwandte Themenbereiche

Auf der Karte „BGS” sind 5 getrennte, aber auch stark implizit zusammenhängende Themenbereiche getrennt zusammengefasst, die Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Animationen auf zielgerichtete oder allgemeinere Weise helfen sollen. Diese bilden jedoch keine „EBGS“-Animation. Wenn Sie eine spezielle „EBGS“-Animation einrichten möchten, erhalten Sie entsprechende nützliche Informationen bei einem Psycho-Medizinisch-Sozialen Zentrum (PMS), einer Dienststelle zur Förderung der Gesundheit in der Schule (PSE) oder auch bei einem Zentrum für Familienplanung. In der DG bei KALEIDO.

Je nach Zielen Ihrer Animation besteht außerdem die Möglichkeit, verschiedene Themenbereiche miteinander zu kombinieren, wobei es zu beachten gilt, maximal 10 Sätze für die Frasbee-Animation auszuwählen.