Et toi, t’en penses quoi ?

Theorie

Worum geht es überhaupt?

Man muss unterscheiden zwischen Sportgetränken, Energy-Drinks, Smart Drinks und Cola. Sie unterscheiden sich vor allem durch ihre Inhaltsstoffe, die auch ihre Auswirkungen ausmachen... und ihre Gefährlichkeit!

Wir möchten Ihnen empfehlen, schon vor der Animation die notwendigen Definitionen auf eine Tafel zu schreiben und sicherzugehen, dass die Begriffe von allen richtig verstanden werden.

Die Sportgetränke

Isostar®, Extran®, Gatorade®, Aquarius®…

Diese Getränke sind für Sportler gedacht und enthalten Zucker (in nicht zu hoher Konzentration), Vitamine und Mineralsalze. Sie dienen zur Rehydratation, Wiederauffüllung der Vitamin- und Mineralsalzbestände, sie können nützlich sein bei anhaltender und/oder intensiver körperlicher Anstrengung (aber sie sind nutzlos bei einer kleinen Anstrengung wie beispielsweise einer einstündigen lockeren Sporteinheit).

Das entsprechende Marketing konzentriert sich im Wesentlichen auf Sportler, weitet sich aber allmählich auf einen tagtäglichen Konsum aus. Angesichts ihres relativ geringen Zuckergehalts können sie als Alternative für Limonaden mit höherem Zuckergehalt herangezogen werden (diese Getränke enthalten etwa halb so viel Zucker).

Die Smart Drinks

Nalu®, Tao®,…

Cocktails mit übermäßigem Gehalt an Vitaminen (insbesondere Vitamin C), Mineralsalzen und Aminosäuren; diese Getränke können manchmal Koffein (oder Guaraná, ein Koffeinlieferant), Ginkgo, Ingwer oder sonstige aromatische oder stärkende Pflanzenextrakte enthalten. Obwohl sie für die meisten Konsumenten relativ harmlos sind, kann das Vorhandensein von Pflanzen bei einigen Personen zu Nebenwirkungen führen (Allergien, Unverträglichkeiten, gestörte Darmpassage...). Also Vorsicht vor Überdosierungen! Außerdem können sie stark zuckerhaltig sein.

Die Palette dieser Produkte wird immer breiter. Das Marketing setzt sehr stark auf den „natürlichen“ und bunten Aspekt, was diesen Produkten ein gesundes Image verleiht, und spricht ein immer breiteres Publikum an. Preislich gesehen sind sie allerdings relativ teuer und haben weniger Erfolg bei den Jugendlichen.

Die Energy-Drinks

Red Bull®, Burn®, Drink energy®, Monster®,…

Getränke, die dazu bestimmt sind, Energie zuzuführen (zu Beginn), sie bestehen aus einem manchmal explosiven Gemisch von Inhaltsstoffen: Zucker (oder Süßstoff bei den „Light“-Versionen), Koffein in hoher Dosierung, Vitamin B, Taurin (eine Aminosäure), Kreatin (ein Protein), Glucuronolacton, Guaraná (Koffeinlieferant), Ginseng, Ginkgo...

Sie werden von einem massiven Marketing begleitet, das vor allem auf Jugendliche ausgerichtet ist, indem es sehr unterschiedliche Kanäle bedient: Schockwerbung, Verteilung von Proben, Aufsteller in Geschäften, Sponsoring von Sportevents, Partys, Platzierung in Fernsehserien... Sie sind überall und verbreiten die Botschaft eines jungen, sportlichen, modebewussten Images. Ihr Konsum steigt (2010 wurden in Belgien 70 Millionen Dosen der Marke mit dem geflügelten Stier verkauft) und erreicht ein immer vielschichtigeres Publikum: Es kommen bereits Kinder zur Primarschule mit einer Dose dieses Getränks für die Mittagspause! Die Jugendlichen trinken sie wie Limonade, manchmal in großen Mengen (4 Dosen oder mehr pro Tag). Zurzeit existieren Dosen von 473 cl.

Allerdings sind diese Getränke längst nicht ganz harmlos:

  •  Das in einer Dose enthaltene Koffein entspricht dem einer normalen Tasse Kaffee und die Verbindung von Koffein und Taurin vervielfacht die Auswirkungen noch.
  •  Die Auswirkungen einer derart hohen Taurindosis (beträgt in einer Dose das 10-fache des normalen Tagesbedarfs) sind noch nicht eingehend untersucht worden.
  •  Glucuronolacton gilt bei erhöhter Dosis als schädlich für Nieren und Leber. Allerdings wird der Glucuronolacton-Gehalt dieser Getränke nur sehr selten erfasst.

Es sei hinzugefügt, dass Sportlern von diesen Getränken vollkommen abzuraten ist, da sie den Durst nicht löschen (sie trocknen den Körper sogar aus) und eine Tachykardie (zu hoher Herzrhythmus, umgangssprachlich Herzrasen genannt) hervorrufen können. Eine Kombination dieser beiden Auswirkungen führt zu einer deutlichen Erhöhung des Risikos von Muskelverletzungen und Herzschlag.

Ihre schlafhemmende Wirkung ist nur zeitweilig und auch die Wachsamkeit wird nicht wirklich verbessert (das Schlafbedürfnis bleibt bestehen, man läuft Gefahr, „mit offenen Augen zu schlafen“). Trotzdem benutzen viele Fahrer oder Nachtarbeiter sie, um „gegenzuhalten“... 

Die Vermischung dieser Getränke mit Alkohol muss völlig untersagt werden, da die Verbindung Koffein-Taurin-Alkohol zu einer Vervielfachung der Auswirkungen jedes der Inhaltsstoffe führt! Dies kann sowohl physische Probleme verursachen als auch dazu führen, dass man von der Fahrbahn abkommt. Trotzdem befinden sich diese Cocktails auf allen Karten der Bars und Partys! Man serviert Ihnen hier lediglich die beiden Getränke getrennt, um Probleme zu vermeiden... Außerdem gibt es vielerorts Angebote, die zum Trinken animieren: Zeitpunkte, zu denen diese Getränke in Verbindung mit Alkohol für Mädchen kostenlos sind, „Happy Hour“ (bestimmter Zeitpunkt, zu dem die gesamte Bestellung kostenlos verdoppelt wird), kostenlose Zugabe dieses Getränks, wenn man eine ganze Flasche Alkohol kauft...

Die Shots

Diese Energy-Drink-Konzentrate liefern dieselbe Menge an aktiven Substanzen in einem kleineren Format. Diese Shots erwecken den Eindruck eines „unmittelbaren Peitschenhiebs“. Das vorgebliche Ziel der Hersteller ist es, das Produkt leichter transportierbar zu machen.

Man sieht, wie sie die Supermärkte erobern.

Die Cola

Cola ist ein extrem weit verbreitetes und häufig konsumiertes Getränk, sie besteht aus einem Gemisch von Mineralwasser, Koffein und Zucker. Es handelt sich um ein Getränk mit relativ vitalisierenden Eigenschaften. Ein regelmäßiger und/oder exzessiver Konsum kann allerdings zu Unannehmlichkeiten führen aufgrund des übermäßigen Koffeins (Nervosität, Tachykardie, Hypertonie...), Zuckers (Gewichtszunahme, Diabetes) oder Säuregehalts (Zerstörung des Zahnschmelzes, Magenprobleme, Verlust von Vitaminen und Mineralien...). Die „Light“-Varianten, bei denen der Zucker durch Süßstoffe ersetzt wird, sind nur geringfügig weniger schädlich. Auch wenn die Gefahr übermäßigen Zuckerkonsums entfällt, hat der Körper immer noch den „Eindruck“, dass ihm Zucker zugeführt wird, und reagiert entsprechend: gesteigerte Speicherung von Energie, Hunger, unablässige Lust auf Zucker... Für eine harmlose Version müsste man die Cola „Light“ und ohne Koffein nehmen... und dennoch!

Schlussfolgerung: Trinken Sie alle Getränke in Maßen! Behalten Sie sie sich für besondere Anlässe vor und vermeiden Sie Energy-Drinks nach Möglichkeit.

Kleine Tabelle der Inhaltsstoffe

GetränkeKoffeingehalt/100 mlZuckergehalt/100 mlInsgesamt pro GetränkSonstige Elemente
Filterkaffee  100 mg  0 bis ...  Eine Tasse (125 ml) = 125 mg Koffein  
Espresso  130 mg  0 bis ...  Eine Tasse (50 ml) = 65 mg Koffein  
Red Bull® / Burn®  32 mg  14 g  80 mg Koffein und 35 g Zucker pro Dose (25 cl)  Taurin (1000 mg), Glucuronolacton (600 mg), Vitamine…
Coca-Cola® / Pepsi®  10 mg  10 g  33 mg Koffein und 33 g Zucker pro Dose (33 cl)  Phosphor, Kalium, Aromastoffe...
Coca-Cola Light® und Zero®  12 mg  0 g  40 mg Koffein und 0 g Zucker pro Dose (33 cl)  Süßstoffe (Aspartam, Acesulfam-K)...
Tao®  unterschiedlich je nach Sorte    Etwa 80 mg Koffein pro Dose je nach Sorte, zwischen 13 und 20 g Zucker pro Dose (25 cl)  Pflanzenextrakte (Ginkgo, Ingwer, Guaraná, Acerola), Vitamine...
Nalu®  32 mg  5 g  80 mg Koffein und 12,5 g Zucker pro Dose (25 cl)  Fruchtsaft, Vitamine
Tee  26 mg  0 bis ...  32,5 mg Koffein pro Tasse  
Abonnieren Sie unseren NewsletterEntdecken Sie die pädagogischen Werkzeuge der Dienststelle Gesundheit.