Stress

In Belgien leidet jede dritte Person unter Stress. Jeder fünfte Jugendliche bestätigt, täglich unter Stress zu stehen und jeder dritte Jugendliche berichtet, unter Unwohlsein zu leiden. Und dennoch ist Stress nicht grundlegend schlecht für die Gesundheit.

Dieses Kapitel behandelt nicht die Folgen von post-traumatischem Stress in Verbindung mit Aggressionen, schweren Krankheiten…

 

Zweck der Animation 

A compléter 

Auftreten des Leiters/der Leiterin

Bevor Sie mit der Animation beginnen, sollten Sie unbedingt Ihre eigenen Vorstellungen zum Thema hinterfragen. Während der Debatte werden die Jugendlichen Ideen (Meinungen, Ansichten, Argumente) austauschen, denen Sie zustimmen oder die Sie ablehnen werden. Und das ist ganz normal. Die einzigartigen Erfahrungen jedes Einzelnen prägen die Art und Weise, wie er bestimmte Themen interpretiert. Daher sind die Begriffe Respekt, Beurteilung und Auftreten eng miteinander verknüpft.

Als Leiter(in) ist es daher wichtig, auf die eigenen Vorstellungen zu achten und sie nicht zu äußern, damit sie die Diskussion mit den Jugendlichen nicht beeinträchtigen. Sie könnten sich verurteilt fühlen, und die Spontaneität der Debatte würde darunter leiden.

Denken Sie daran, dass es wichtig ist, dass junge Menschen sich ohne Tabus oder Angst vor Verurteilung ausdrücken können. Die Haltung des Leiters/der Leiterin muss einladend und respektvoll sein.

Wenn das Thema für Sie selbst heikel ist, sollte die Debatte vielleicht gemeinsam mit einer anderen Person geführt werden, die besser mit diesem Thema umgehen kann.

Theorie

Was ist Stress ?

Stress ist ein natürlicher Mechanismus, durch den der Organismus sich an tägliche Situationen anpassen kann. Stress an sich ist nicht gesundheitsschädlich. Durch diesen ausgeklügelten Mechanismus kann die nötige Energie mobilisiert werden, um zu handeln, zu wählen, Entscheidungen zu treffen und auf Veränderungen zu reagieren.

Wird eine Person mit einer als stressig empfundenen Situation konfrontiert, wenn sie auf unvorhergesehene Ereignisse oder schwierige Emotionen reagieren muss, sind einige Anzeichen festzustellen: erhöhtes Schwitzen, Herzklopfen, Zittern, Atemlosigkeit, Unwohlsein…

Wenn ein erhöhter Stresspegel über einen langen Zeitraum auftritt, er sich verstärkt und alle Widerstandskräfte einer Person aufbraucht, sodass diese den Eindruck hat, der Situation nicht mehr gewachsen zu sein, dann wird Stress zu einem Problem. In diesem Falle spricht man von „chronischem Stress“. Die Anzeichen können dann auffälliger sein: morgige Müdigkeit, Übelkeit, verschiedenartige Schmerzen, Schlafstörungen, Angstzustände, Phobien, Aggressivität…

Die Ursachen für Stress

Die Ursachen für Stress sind vielfältig. Manchmal sind sie leicht zu erkennen, aber manchmal sind sie aber unterbewusst oder die Folge mehrerer kleiner Dinge, die im Einzelnen unbedeutend sind.

  •  Es gibt äußere Stressfaktoren: Lärm, Stau, gesellschaftlicher Kontext, ein Ereignis wie eine Krankheit, ein Sterbefall, eine Veränderung, eine zu große Arbeitsbelastung, ein Konflikt…
  •  Es gibt aber auch innere Stressfaktoren: das Selbstbild der Person, ihr Glaube, ihre Ängste, Konfliktbeziehungen…
  •  Stress kann auch durch eine Anhäufung kleiner alltäglicher Dinge verursacht werden, derer man sich oft nicht bewusst ist, wie Konflikte, Schlafmangel, Lärm… alles Elemente, die den Druck erhöhen und langfristig die Widerstandskräfte des Menschen aufbrauchen können.

Jeder reagiert anders auf Stress

Wir alle erleben stressige Momente und wir reagieren alle anders. Einige erröten oder schwitzen, andere ziehen sich in sich zurück, werden wütend, geben der Panik nach… Für andere hingegen kann Stress die Kreativität, die Reaktionslust und die Lust auf eine neue Herausforderung fördern. Es nützt nichts zu vergleichen, denn unsere Art und Weise mit Stress umzugehen, hängt von unseren persönlichen Ressourcen ab. Die Erziehung, die Umwelt, das Umfeld, die körperliche bzw. mentale Gesundheit… sind Ressourcen, die es jedem Menschen ermöglichen, seine Fähigkeiten einzusetzen, um sich einer stressigen Situation zu stellen.

Stress in der Jugend

  • Die Pubertät :

Die Jugend ist eine wichtige Etappe im Leben, die körperliche, emotionale und soziale Veränderungen mit sich bringt. Die Jugend beginnt mit der Pubertät: Unter dem Einfluss der Hormone finden wichtige physische und psychische Veränderungen statt. Diese Veränderungen beginnen bei jedem in einem unterschiedlichen Alter (zwischen 10 und 14 Jahren im Allgemeinen) und festigen sich nach und nach. Seit Beginn dieser Etappe drehen die Sorgen des Jugendlichen sich vor allem um diese Veränderungen. Ob er sich dessen bewusst ist oder nicht, sie ignoriert oder voll auslebt, diese Veränderungen finden in ihm statt. Neben den körperlichen Veränderungen tritt der Sexualtrieb auf.

Die hormonellen Veränderungen erzeugen bei dem Kind, das dabei ist, ein Jugendlicher zu werden, neue Reaktionen: Stimmungsschwankungen, Empfindlichkeit, Aggressivität, Traurigkeit, Zurückgezogenheit… Einige Unannehmlichkeiten begleiten diesen Zeitraum: Akne, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen.

  • Einfluss äußerer Faktoren :

Dieser Zeitraum beinhaltet auch Veränderungen im Umfeld, wie den Übergang zur Sekundarschule. Dies bringt einen neuen Schulrhythmus, neuen Lernstoff, neue Personen (Lehrer, Aufseher)… mit sich. Dies kann Anspannung und Stress verursachen.

Auch kommt ein neuer „äußerer Druck“ hinzu (sportliche oder schulische Leistungen, Druck der Familie und der Freunde). Diese Faktoren können den Jugendlichen unter Leistungsdruck setzen, der manchmal seine Fähigkeiten und Kompetenzen übersteigt.

In diesem Zusammenhang wird das Selbstbild des Jugendlichen stark durch den Blick und das Urteil der anderen sowie durch die Bilder/Botschaften der Medien beeinflusst.

Aufbau der Identität

Das Bedürfnis der Unabhängigkeit gegenüber den Eltern kommt zu diesen Veränderungen hinzu. Der Jugendliche wird sich nach und nach von seiner Familienwelt ablösen und eine persönliche Identität entwickeln. Dies erreicht er durch Treffen (Freunde nehmen einen sehr wichtigen Platz ein) und die Suche nach Vorbildern. Er wird mehr Zeit damit verbringen, seine Umwelt zu entdecken, um sich sein eigenes Bild der Welt zu entwerfen. Dieser Zeitraum ist oft Quelle von Konflikten mit den Eltern oder anderen erwachsenen Personen. Die nicht stattfindende Kommunikation und/oder das Unverständnis können dieses Gefühl verstärken und Stress verursachen.

Die Entdeckung dieser neuen Umwelt wird von neuen Erfahrungen begleitet. Diese können positiv (Verantwortung übernehmen, sein Geld verwalten, andere Erwachsene treffen…) oder negativ (Konsum von Alkohol und anderen Modegetränken, Tabakkonsum, Ausüben eines Extremsports, ungeschützter Geschlechtsverkehr…) sein. Diese Verhaltensweisen zeigen die Suche nach neuen Grenzen, das Bedürfnis, sich von den Familienregeln loszulösen, der Gruppe anzugehören und sich selbst zu beweisen.

Die Folge dieser Veränderungen: Stress

Ob das nun an den neuen Verhaltensweisen des Jugendlichen (nächtliches Ausgehen, unterschiedlicher Konsum, neue Beziehungen, unregelmäßige Zeiteinteilung, Ausfallen von Mahlzeiten…) oder hormonellen Veränderungen liegt, der Jugendliche kann Folgendes verspüren:

  •  physische Anzeichen von Stress : große Müdigkeit und Einschlafen in der Klasse, Unwohlsein, Migräne, Verdauungsstörungen, Hals- oder Rückenmuskelbeschwerden, zu viel oder zu wenig essen, Motivationsmangel
  •  oder Anzeichen von Stress auf schulischer Ebene : Motivationsmangel, Konzentrationsschwierigkeiten, Nervosität, Aggressivität, Gefühl der Überforderung.

Für einige kann der Stress zu einer häufigen Abwesenheit führen. Der Jugendliche ist den ganzen Veränderungen nicht mehr gewachsen und sieht keine andere Möglichkeit, als sich vorübergehend von dieser manchmal als „feindlich“ empfundenen Umgebung zurückzuziehen. Wenn dieser Lebensabschnitt für viele Jugendlichen auch relativ gut verläuft, kann die Anhäufung und die Intensität des Stresses bei einigen langfristig besorgniserregendes Verhalten hervorrufen. Selbstverstümmelung oder Ritzen (sich selbst mit einem Cutter, einem Zirkel oder einer Glasscherbe an den Armen, den Beinen oder dem Bauch verletzen) offenbaren zumindest dem Jugendlichen selbst eine Verletzung, die sich anderswo befindet. Die äußeren Verletzungen zeigen, dass im Inneren auch ein Leiden herrscht, das der Jugendliche nicht anders ausgedrückt bekommt, als dadurch, dass er sich selbst zeichnet und so Aufmerksamkeit erregt.

Drogen und Alkohol als Flucht vor dem Alltag

Der übertriebene Alkohol- und Drogenkonsum können auch Symptome eines erhöhten Stresspegels beim Jugendlichen sein. Er versucht, diesen zu verringern, indem er sich in einen zeitlosen Moment weit weg von den Zwängen des Alltags flüchtet. Die Wirkung dieser Substanzen ist aber immer nur von kurzer Dauer. Sie ändern nichts an den Ursachen für den Stress. Im Gegenteil: Ihr Konsum kann den Stresspegel erhöhen und den Jugendlichen in einen Teufelskreis bringen.

Überlegungen zur Begleitung des Jugendlichen hin zu einem besseren Wohlbefinden

  • Die persönlichen Ressourcen (Fähigkeiten) stärken

Die Schule scheint ein privilegierter Ort für das Erlernen neuer persönlicher Fähigkeiten (Entscheidungen treffen, neue Verantwortung übernehmen, sich organisieren, mobilisieren…) zu sein und somit das Wohlbefinden verbessern zu können. Schafft der Lehrer oder Animator eine positive Atmosphäre in seinem Unterricht, regt er zur Zusammenarbeit zwischen den Schülern an und respektiert den Rhythmus eines jeden, so findet der Jugendliche leichter neue Bezugspunkte. Er findet schneller Vertrauen in seine Fähigkeiten und kann es mit neuen Herausforderungen aufnehmen.

  • Klare Regeln und eine kommunikationsfördernde Atmosphäre schaffen

Um dem Jugendlichen zu helfen, sich zu finden, sind die Schaffung und der Respekt von Lebensregeln unerlässlich. Die Rolle des Lehrers ist es sicherlich, für ihre Einhaltung und die Kommunikation dieser Regeln zu sorgen. Gleichzeitig ist der Lehrer dafür verantwortlich, ein Klima zu schaffen, dass den Austausch fördert, sodass jeder seine Meinung äußern kann, ohne verurteilt zu werden.

  • Den Dialog und das Vertrauen für ein positives Selbstbild des Jugendlichen stärken

Um das Selbstwertgefühl des Jugendlichen zu stärken, ist es ungemein wichtig, ihn anzuerkennen und ihm das Vertrauen in seine Fähigkeiten zuzusprechen, selbst Entscheidungen treffen und Erfahrungen machen zu können, ohne darüber zu urteilen. Vielseitiges Lernen unter Mitbestimmung ermöglicht es ihm, ein positives Selbstbild aufzubauen. Der Erwachsene sollte nicht über in seinen Augen unangemessene Verhaltensweisen urteilen. Diese Verhaltensweisen drücken oft ein Leiden aus. Dieses Leiden ruft zum Dialog auf, um den Jugendlichen in seinem Unwohlsein nicht allein zu lassen.

  • Seinen „neuen“ Körper pflegen
    • Sich entspannen, sich abreagieren : Oft werden Kopf und Körper als zwei unterschiedliche Teile unseres Körpers angesehen, obwohl wir wissen, dass die mentale Aktivität eng mit dem Körper verbunden ist. Deshalb ist es vernünftig, sich Auszeiten zu gönnen, um sich wiederzufinden, für Freizeitaktivitäten, Entspannung oder um sich abzuregen und Spannungen abzubauen.
    • Gut schlafen : Sich selbst pflegen bedeutet auch, genug schlafen. Es ist wichtig, seinen ganz individuellen Schlafbedarf zu respektieren, um sich vollkomme zu erholen. Sowohl die Pubertät als auch die Schule sind große Energiefresser.
    • Sich gut ernähren : Die Nahrung ist der wichtigste Treibstoff, um den täglichen Herausforderungen gewachsen zu sein. Eine ausgeglichene Ernährung mit 3 Mahlzeiten pro Tag, worunter ein Frühstück und ausreichend Wasser (1l½), sind das A und O für einen guten Tagesablauf. Wenn der Stress den Jugendlichen daran hindert, etwas zu „schlucken“, sind kleine gesunde „Notrationen“ (Obst, Butterbrot, Vollkornkeks, Jogurt, Käse…) eine gute Lösung, um Heißhunger vorzubeugen. Der Konsum von Energy-Drinks (Red Bull®, Monster®…) sind keine Lösung, um gegen Müdigkeit anzukämpfen. Diese koffein- und taurinhaltigen Getränke können Herzrasen und Schlafstörungen verursachen.

Stress und Prüfungen

Prüfungsperioden erzeugen oft eine große Anspannung bei Jugendlichen. Sie sehen sich oft mit neuen Anforderungen und dem Druck der Lehrer und Eltern konfrontiert. Dies kann ein negatives Selbstbild und das Gefühl von Unfähigkeit verursachen. Unter den Überlegungen und Ratschlägen, die man den Jugendlichen mit auf den Weg geben sollte, stechen zwei Aspekte hervor:

  •  die Einhaltung einer guten Lebensweise, wie oben beschrieben;
  •  der Respekt einer Arbeitsmethode (Wiederholungen vorsehen, frühzeitige Zusammenfassungen, um Verständnisprobleme zu erkennen, einen Plan zur Wiederholung anfertigen, einen angemessenen Arbeitsrhythmus befolgen, gute Bedingungen vorsehen (Ort), Pausen einplanen und die Unterstützung der Umgebung in Anspruch nehmen).

Quellen für weitere Informationen

  • Broschüre « Adolescence, quand le stress parait », CLPS Bruxelles.
  • Umfragedaten « Santé et bien-être » en Communauté française, SIPES, juin 2011.
  • L’estime de soi des adolescents, G.Duclo, D.Laporte, J. Ross, Edition Sainte Justine, 2002.
  • Recherche en éducation, comprendre le processus et mécanisme du décrochage scolaire, FUNDP Namur, département éducation et technologie, 2005 N°114/05
  • Kit Strating Bloque de la MC.
  • Broschüre « Balancez votre stress » de la Mutualité chrétienne

Animation Frasbee

Die Schule – mit allem, was sie in puncto Umgebung beinhaltet (Regeln, Verpflichtungen, Gruppe, Koedukation, Prüfungen, Vergleich von Noten oder Leistungen, Erwartungen der Eltern und Lehrer…) – erzeugt sicherlich eine große Anzahl von Fragen und Spannungen. Dies ist aber nicht alles. Auch der Körper und die Psyche verändert sich, was auch viel Stress erzeugt. In der Schule wird man auf das Erwachsenenleben vorbereitet, sie ist ein Ort, an dem man übt, zahlreichen Situationen gegenüberzutreten. Außerdem kann auch die Familie eine große Stressquelle sein.

Die Jugend ist ein Lebensabschnitt, in dem viele Veränderungen stattfinden. Unter Einfluss der Hormone, finden zahlreiche körperliche (Akne, Müdigkeit…) und mentale (Stimmungsschwankungen, Empfindlichkeit, Aggressivität, Traurigkeit, Rückzug…) Veränderungen statt. Hinzu kommen schulische und Umgebungsveränderungen. Der Jugendliche muss sich neuen Lehrern, neuen Schülern und neuem Lernstoff anpassen. Auch zu Hause stellen die Eltern neue Erwartungen an den Jugendlichen, neue Verantwortung, mehr Autonomie… Kurz: So viele Veränderungen können stressig sein.

Jugendliche haben oft dieselben Stressquellen: Prüfungen, die Erwartungen der Eltern, Liebesbeziehungen, Aussehen… Dennoch ist die Art und Weise, wie der Stress wahrgenommen wird, unterschiedlich. Was der eine Jugendliche als stressig empfindet, kann von einem anderen ganz anders empfunden werden. So ist es verständlich, dass ein Ereignis, das für einige „nicht so schlimm“ erscheint, für andere eine große Bedeutung hat und auf die Moral schlagen kann. Über den Stressauslöser reden können, ohne dass über einen geurteilt wird, hilft, den Stresspegel zu senken.

Was den Unterschied macht, sind die individuellen Ressourcen (wie man sich wahrnimmt, die Unterstützung der Familie bzw. Freunde, eine gute Gesundheit, Vertraute…) und der Zeitpunkt (wenn man müde ist, wenn man demotiviert ist usw.). Manchmal, wenn eine Person das Gefühl hat, die ganze Zeit gestresst zu sein und dem nicht mehr standhalten kann, ist es besser, dass sie mit jemandem redet: mit einer Krankenschwester, einem Lehrer, einem Arzt, den Eltern.

Alles hängt davon ab, was man mit diesem Übermaß an Stress macht. Wenn sich Stress ansammelt, regelmäßig zurückkommt und die Person sich nicht erholen kann, indem sie Pausen macht und sich ausruht, dann kann dies schlecht für den Körper und die Moral sein. Man sollte nicht zu lange warten, wenn man merkt, dass man die ganze Zeit gestresst ist. Mit jemandem zu sprechen, der einen versteht, ohne zu urteilen, ist ein erster Schritt und kann den Stress vermindern.

Im Fernsehen, auf Werbepostern, im Internet sieht man Personen mit dem „perfekten“ Körper, die Glück und Erfolg ausstrahlen. Zu oft vergleicht man diese mit sich selbst und fühlt sich wie eine Niete. Aber man vergisst darüber, dass diese Bilder nicht natürlich sind, die Körper mit PC-Programmen verschönert werden und die Personen Theater spielen. Dies ist nicht das richtige Leben!

Auch die Erwachsenen können durch die Veränderungen der Jugendlichen gestresst sein oder sie denken, dass der Jugendliche schon bereit ist, viel Verantwortung zu übernehmen. All diesem liegen aber positive Gefühle zugrunde: der Wunsch, den Jugendlichen vor äußeren Einflüssen zu schützen, die Lust, ihm Verantwortung zu übergeben… Das äußert sich durch Erwartungen und Ratschläge, was zu tun oder zu lassen ist. Auch die Erwachsenen brauchen Zeit, sich diesen Veränderungen anzupassen. Wichtig ist der Dialog, der sich zwischen dem Jugendlichen und dem Erwachsenen etablieren sollte. Sich über die Erwartungen und die Verantwortung des einen und des anderen unterhalten und in vielen Fällen kann der Erwachsene den Jugendlichen leiten.

Dokumente zum Herunterladen

Im Folgenden können Sie die Datei “Stress” herunterladen, die den gesamten theoretischen Inhalt dieser Themenseite enthält, um die Animation vorzubereiten. Sie können auch die Frasbee-Animationsdatei zu diesem Thema herunterladen. Nach dem Ausdrucken müssen Sie nur noch die Debattensätze ausschneiden, die Sie bei der Animation verwenden möchten.

Alle theoretischen und thematischen Dateien sowie die Frasbee-Animationsdateien können auch von der Seite Unterstützung heruntergeladen werden.

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Wenn Sie dieses Thema vertiefen möchten, zögern Sie dann nicht, dieses inhaltlich sowie die Animationssätze um einen der nachstehenden Themenbereiche zu vervollständigen. Je nach dem von Ihnen gesetzten Rahmen und der verfügbaren Zeit kann eine Kombination aus zusätzlichen Themenbereichen die Vielfalt der Debatten bereichern und die Jugendlichen zu einer Teilnahme anregen. Es wird jedoch empfohlen, nicht mehr als 10 Diskussionssätze in Verbindung mit mehreren Themen auszuwählen. Wählen Sie diese aus, indem Sie im Vorfeld die Themen der Diskussion identifizieren, die Sie bei den Jugendlichen anstoßen möchten.