Et toi, t’en penses quoi ?

Selbstwertgefühl

Das Selbstwertgefühl ist das Gefühl, mit sich selbst einverstanden zu sein, zu wissen, wer man ist und was man wert ist, mitsamt seiner Stärken und Schwächen. Es spiegelt den Wert wider, den wir uns zuteilen und gibt uns so die Überzeugung, als Person etwas wert zu sein.

Das Selbstwertgefühl kann je nach den Umständen variieren. Aber man kann es auch im Laufe der Zeit erlernen.

Sich seines Wertes bewusst sein, erfordert, dass man seine Fähigkeiten misst, seine Grenzen austestet, Verantwortung übernimmt, sich selbst annimmt, seinen Bedürfnissen gerecht wird, persönliche Ziele hat und sich die Mittel zulegt, um diese zu erreichen… Ein starkes Selbstwertgefühl ist für Jugendliche ein unabdingbarer Motor, um im Leben voranzukommen. Im Kontakt mit anderen baut sich das Selbstwertgefühl auf: erst Eltern, Familie, Freunde, Lehrer, alle haben auf ihre Art und Weise einen Einfluss auf die Selbstwahrnehmung des Jugendlichen.

Jedes menschliche Wesen verfügt über Ressourcen und Stärken, die es ihm ermöglichen, es mit den Herausforderungen und Schwierigkeiten des Lebens aufzunehmen. Um dorthin zu gelangen, muss man sich dieser Fähigkeit, Probleme bewältigen zu können, allerdings bewusst sein. Das Werkzeug „Und du, was denkst du?“ trägt zum Selbstwertgefühl des Jugendlichen bei und stärkt es. 

Die Jugendlichen und das Selbstwertgefühl

Die Jugend ist eine kritische Zeitspanne für den Aufbau des Selbstwertgefühls. Denn was den Jugendlichen charakterisiert, was er erlebt und fühlt, stimmt vollkommen mit den verschiedenen Komponenten des Selbstwertgefühls überein.

Einige Beispiele…

Merkmale der JugendlichenBezug zum Selbstwertgefühl
Körperliche Veränderungen (Akne, Herausbildung der weiblichen und männlichen Geschlechtsmerkmale, Stimme...) Bildung eines (körperlichen) Selbstbildes und einer Geschlechtsidentität
Erweiterung des Horizontes (neue Umgebung, neue soziale Kreise, neue Informationen, Entdeckungen, Verlust von Orientierungspunkten…) Halt und Orientierung finden, sich eine Meinung bilden und somit Vergleiche mit sich selbst ziehen (Selbstbild/Persönlichkeit), einen eigenen Wert finden
Loslösen von den Erwachsenen, Einfluss der Freunde, Zurückweisen von Autorität Identitätsentwicklung, Zugehörigkeit, Bildung einer Persönlichkeit, eines „Ichs“
Wechselnde Emotionen (Überschwänglichkeit, Dramatisierung, Hormone…) Einfluss auf die Weltanschauung und den Bezug zu sich selbst
Exzessives Verhalten (Alkohol, Drogen, Straftaten, Exzesse jeglicher Form) Suche nach Anhaltspunkten, um seine Grenzen zu finden, sich zu entwickeln und seinen Platz in der Welt zu finden, Suche nach Fähigkeiten/Erfolg
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