Et toi, t’en penses quoi ?

Theorie

„Wasser? Na, logisch!“

Unser Organismus besteht zu 60 bis 70 % aus Wasser. Jeden Tag verlieren wir 1,5 bis 2 Liter Wasser durch die einfache Tatsache, dass wir atmen, schwitzen, urinieren und verdauen. Diese Wassermenge muss wieder kompensiert werden. Ein Flüssigkeitsverlust von 5 bis 10 % unseres Körpergewichts reicht aus, um schwerwiegende Probleme zu verursachen.

Wasser erfüllt zahlreiche Stoffwechselfunktionen: Transport von Nährstoffen zu den Zellen, Eliminieren von Giftstoffen, Wärmeregulierung des Körpers… Es sorgt für einen ausreichenden Nachschub an Mineralien (Kalzium, Magnesium, Natrium).

Wie viel Wasser muss man trinken?

Die tägliche Wasserzufuhr muss durchschnittlich 2 bis 3 Liter betragen. Das Wasser, das in Form von Getränken zu sich genommen wird, muss mindestens 1 bis 1,5 Liter betragen. Diese Wasserzufuhr wird durch das Wasser, das sich in Nahrungsmitteln (Gemüse, Früchte...) befindet, die wir täglich konsumieren, ergänzt. Bei großer körperlicher Anstrengung oder starker Hitze muss die Wasserzufuhr erhöht werden.

Es ist entscheidend, regelmäßig über den Tag verteilt zu trinken und nicht nur, wenn man durstig ist! Das Durstgefühl ist ein Alarmzeichen, das angibt, dass dem Körper Wasser fehlt, was langfristig zu Müdigkeit, Verstopfung oder der Austrocknung der Haut führen kann.

Einige sensiblere Personen müssen mehr trinken: Dies ist der Fall für Kleinkinder (die nicht immer sagen können, dass sie durstig sind) und Senioren (die kein Durstgefühl mehr haben).

Welches Wasser trinken?

Ob es sich nun um Wasser aus der Flasche oder dem Hahn handelt, es muss sehr strengen Kriterien genügen, die seine Trinkbarkeit gewährleisten. In Belgien ist Leitungswasser das meistkontrollierte Nahrungsmittel. Seine Qualität unterliegt einer ständigen Kontrolle. Es handelt sich also um ein gesundes und qualitativ hochwertiges Produkt.

Jedes Wasser ist gut, aber ein jedes besitzt besondere Eigenschaften.

Leitungswasser

Es stammt aus Quellen, tiefen Wasserflächen (Grundwasser), Flüssen oder aus allen dreien auf einmal.

Es ist weder besonders reich an Mineralien noch an Spurenelementen, aber es enthält doch kleine Mengen dieser Substanzen (Kalzium, Natrium, Kalium…), die von Region zu Region und im Laufe des Jahres variieren. Dieser Mineralgehalt, die sogenannte „Wasserhärte“, beeinflusst Geschmack und Farbe des Wassers. Ein kalziumreiches Wasser beispielsweise ist kalkhaltig und leicht weißlich.

Die weitverbreitetste Kritik am Leitungswasser ist sein gelegentlicher Chlorgeschmack.

Dieser Geschmack ist Folge der Trinkwasseraufbereitung. Das Chlor zerstört Mikro-Organismen, die im gewonnenen Wasser enthalten sind, und beugt ihrer Entwicklung beim Weitertransport des Wassers durch die Kanalisation vor. Um diesen Geschmack zu beseitigen, muss eine Entgasung des im Wasser enthaltenen Chlors herbeigeführt werden. Es reicht aus, das Wasser in einer offenen Karaffe ruhen zu lassen, am besten im Kühlschrank. Es ist auch möglich, dem Wasser Aromen hinzuzufügen, wie Zitronensaft oder einige Minzblätter.

Was die Kosten angeht, bleibt Leitungswasser am interessantesten.

Quellwasser

Es handelt sich um Wasser aus unterirdischen Quellen, das bakteriologisch und chemisch rein ist. Ob es sich nun um stilles Wasser oder Sprudelwasser handelt, es wird ohne Aufbereitung in Flaschen gefüllt, da es bereits beim Austritt aus der Quelle rein ist.

Mineralwasser

Es handelt sich wie beim Quellwasser um Wasser aus unterirdischen Quellen, das bakteriologisch und chemisch rein ist. Es wird nicht aufbereitet und an der Quelle in Flaschen gefüllt. Seine Zusammensetzung von Mineralien und Spurenelementen ist konstant und es ist von anerkannter öffentlicher Bedeutung für die menschliche Gesundheit. Einige Sorten sind sehr reich an Mineralien, andere enthalten im Gegensatz sehr wenige. Sehr mineralhaltiges Wasser kann sich mit gesundheitlichen Vorteilen brüsten. Einige Wassersorten weisen also gesundheitsfördernde Eigenschaften auf. Je nach ihrer Zusammensetzung können sie somit gemäß den besonderen Bedürfnissen empfohlen werden.

Mineralwasser kann nach seiner Mineralisierung eingestuft werden: Um die Einstufung zu kennen, genügt es, auf dem Etikett die Angaben zum „Trockenrückstand“ zu betrachten (dieser Indikator drückt den Mineralrückstand nach dem Verdampfen von 1 Liter Wasser bei einer Erhitzung von 180°C aus).

  •  Schwach mineralisiertes Wasser: Es enthält weniger als 500 mg Mineralien pro Liter und kann regelmäßig von allen getrunken werden. Es wird auch für die Vorbereitung von Fläschchen empfohlen.
  •  Wasser mittlerer Mineralisierung: Es enthält 500 mg bis 1500 mg Mineralien pro Liter.
  •  Stark mineralisiertes Wasser enthält mehr als 1500 mg Mineralien pro Liter.
  •  Sprudelwasser, natürlich oder durch Kohlensäurezufuhr. Es hat keine besonderen Eigenschaften, kann aber zu Blähungen führen oder bei einigen zu einer besseren Verdauung.

Aufbewahrung

Es ist ratsam, Wasser lichtgeschützt aufzubewahren und eine seit mehr als zwei Tagen geöffnete Flasche wegzuwerfen.

Lust, der Natur etwas Gutes zu tun? Warum keine Trinkflasche anschaffen, statt Plastikflaschen, Tetrapak und/oder Büchsen zu kaufen, die eine große Abfallmenge produzieren? Diese Lösung ist nicht nur eine große Erleichterung für den Geldbeutel, sondern ermöglicht auch, die Getränke zu variieren (Leitungswasser, Fruchtsaft, Grenadine...), wenn auch, wir erinnern uns, Wasser das einzige lebensnotwendige Getränk ist.

Süßgetränke

Man kann es nicht oft genug wiederholen: Wasser ist das einzige Getränk, das für die Gesundheit unerlässlich ist. Übergewicht und Fettleibigkeit sind ein echtes Problem in unserer heutigen Gesellschaft, aber der Konsum süßer Getränke steigt stetig.

Limonaden, Fruchtsäfte, Sirup… Die Auswahl ist groß! Seinen Durst täglich mit solchen Getränken stillen, birgt Gesundheitsrisiken (Übergewicht, Diabetes…).

Gute Gründe, nicht zu viele Süßgetränke zu konsumieren

Eine Büchse eines Süßgetränks (33 cl) enthält 7 Stücke Zucker, wobei der empfohlene Tagesbedarf bei 15 Stücken (also 90 g/Tag) liegt. Dies bedeutet also, dass der Konsument solcher Süßgetränke bereits die Hälfte seines täglichen Zuckerbedarfs erreicht hat!

  •  Zunahme des metabolischen Syndroms: Einer jüngsten amerikanischen Studie zufolge steigt das Risiko für die Entwicklung des metabolischen Syndroms bei Kindern, die regelmäßig Süßgetränke zu sich nehmen, um 14%. Dieses Syndrom beinhaltet unterschiedliche Symptome (abdominale Adipositas, zu niedriger Cholesterinspiegel, erhöhter Blutdruck…) und führt oft zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes des Typs 2.Die Fruktose ist hierfür hauptverantwortlich (Bestandteil der Saccharose = Zucker, die in großen Mengen in diesen Getränken enthalten ist).
  •  Schädliche Auswirkung auf die Zähne: Wenn man Süßgetränke konsumiert, bleibt eine hohe Konzentration von einfachen Kohlenhydraten (Fruktose, Saccharose, Glukose) auf den Zähnen zurück. Diese gären durch die Wirkung von Bakterien und lösen den Zahnschmelz auf, was Karies verursacht.
  •  Nährstoffzufuhr gleich Null: Diese Getränke beinhalten wenige oder keine Vitamine, Mineralien, Proteine, Ballaststoffe oder andere lebensnotwendigen Elemente. Man nennt sie „leere Kalorien“. Man findet allerdings Zusatzstoffe, wie Aromen, Emulgatoren, Konservierungsstoffe und Farbstoffe… in ihnen. Kurz gesagt: Viele Zutaten, die man besser nicht zu sich nehmen sollte! Es sei ebenfalls zu bemerken, dass der Zusatz von Koffein in einigen Getränken eine harntreibende Wirkung hat.

Hier eine Liste dessen, was einige der bekanntesten Süßgetränke enthalten...

Limonaden

werden mit natürlichen Zitronenextrakten aromatisiert. Sie enthalten Kohlensäure und im Allgemeinen 110 g Zucker pro Liter. Je nach Marke werden auch Pflanzen- oder Aromaextrakte, Zitronensäure und Farbstoffe hinzugefügt.

Cola

ist ein Süßgetränk, das mit Pflanzenextrakten, Kolanüssen und Karamell angereichert ist, was ihm diese besondere braune Farbe verleiht. Dieses Getränk enthält auch Koffein, ein Aufputschmittel, das Schlaflosigkeit verursachen kann.

Tonic- und Bittergetränke

sind Süßgetränke, die Orangen- oder Limonen-Extrakte beinhalten und manchmal mit anderen Pflanzenextrakten, wie Chinarinde, aromatisiert werden. Letzteres enthält Chinin, ein Mittel, das die Herzfrequenz beschleunigt. Deswegen sollten Kinder diese Getränke nicht zu sich nehmen.

Sirup

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so erscheinen mag, sind auch Sirups Süßgetränke. Ein Teil Sirup mit Wasser vermengt, ergibt ein Süßgetränk, das so viel Zucker enthält wie ein handelsübliches Süßgetränk. Außerdem gewöhnen diese Getränke Kinder an den Geschmack von Zucker.

Fruchtnektar

Es handelt sich um konzentriertes Fruchtpüree mit Wasser und Zucker. Besser auf einen Fruchtsaft ohne zusätzlichen Zucker zurückgreifen!

Light-Getränke: eine Alternative zu Süßgetränken?

Der Vorteil von Light-Getränken ist der sehr niedrige Kaloriengehalt, der beinahe bei null liegt. Allem Anschein nach nimmt man also keine einzige Kalorie zu sich, obwohl man „süß“ trinkt.

Im Gegensatz zu Wasser unterhalten sie jedoch das Verlangen nach dem Zuckergeschmack, was zu mehr Naschen führen kann. Dies beweist noch einmal, dass Wasser das einzige lebensnotwendige Getränk ist! schließen

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