Et toi, t’en penses quoi ?

Theorie

Erstens ist nicht jede Leibesfülle in der Jugend mit Fettleibigkeit gleichzusetzen. Oft müssen die überflüssigen Pfunde der Jugendlichen entdramatisiert werden, außer wenn das Übergewicht eine tatsächliche Fettleibigkeit ist. Ein wenig Übergewicht kann beim Jugendlichen schnell durch das energieverbrennende Wachstum verschwinden. Es sei auch erwähnt, dass die Entwicklung des Körpers je nach Geschlecht unterschiedlich ist. Schließlich bringt die Pubertät automatisch eine Gewichtszunahme mit sich.

Was sagt man also einem Jugendlichen, der eine Diät machen möchte?

Erst einmal, dass die Diäten aus Zeitschriften überhaupt nicht empfehlenswert sind. Diäten mit Suppen, Ananas, schwefelhaltigen Lebensmitteln, Getreide, Jogurt… sind allgegenwärtig in der weiblichen Presse. Die meisten dieser Zeitschriften geben sogar zu, ihre Verkaufszahlen stark zu steigern, wenn eine Schlank-Diät auf ihrem Cover angekündigt wird.

Im Allgemeinen verliert der Körper durch diese Diäten viel Wasser und wenig Fett. Außerdem bringen sie den Körper in ein Ungleichgewicht, der dann die verlorenen Kilos unmittelbar nach Abbruch der Diät wieder entwickelt. Außerdem können derartige Diäten, wenn sie lange befolgt werden, mehr oder weniger schwerwiegende Mangelerscheinungen verursachen (Mangel an Kalzium, Eisen, Vitaminen, Proteinen, Kohlenhydraten, essentiellen Fettsäuren...), da einige Nahrungsmittel ausgeschlossen werden.

Die einzige wirklich vertrauenswürdige und nachhaltige Lösung ist eine gesunde, ausgeglichene und an den Energiebedarf angepasste Ernährung. Eine Ernährung entsprechend der Ernährungspyramide also.

Dies sollte man natürlich mit regelmäßiger Bewegung (30 Minuten täglich) oder einem regelmäßigen und angepassten Sport kombinieren.

Wenn der Jugendliche trotz dieser Ratschläge eine Schlank-Diät machen möchte, sollte er sich professionelle Hilfe suchen (Diätassistent, anerkannter Ernährungsberater, Arzt).

Der Jo-Jo-Effekt

Wer abnehmen möchte, gerät schnell in Versuchung, Mahlzeiten auszulassen, Lebensmittel wie Stärke wegzulassen oder sich für eine abwegige Diät aus einer Zeitschrift zu entscheiden. Das kann aber genau die gegenteilige Wirkung haben! Ein Organismus, der eine gesamte Mahlzeit ausgelassen hat, wird danach Energie in Form von Fett speichern, aus Angst, dass zukünftig wieder ein Mangel auftreten wird. Ist der Organismus also nicht mehr auf Diät, läuft der Körper Gefahr neue Kilos oder sogar mehr zu entwickeln. Das nennt man den Jo-Jo-Effekt (Gewichtsverlust und höhere Gewichtszunahme).

Vegetarische Ernährung: ein Ernährungsstil

Diese Art der Ernährung hat Tendenz, sich zu verbreiten, insbesondere bei Jugendlichen. Einige zeigen so den Respekt ihrer Werte und dem Leben im Allgemeinen.

Sie schließen aus ihrer Ernährung Fleisch, Geflügel und manchmal Eier und Fisch aus. Einige streichen allerdings nur rotes Fleisch von ihrem Ernährungsplan, und das eher vor Ekel.

Diese Ernährungsweise ist nicht ideal, kann aber ausgeglichen sein, wenn dem Körper Proteine in Form von Getreide und Hülsenfrüchten zugeführt werden. Wenn möglich, ist es aber ratsam, weiterhin Eier und Fisch zu essen. Diesen Ernährungsstil ausgeglichen zu leben, kann allerdings eintönig sein und den Rat eines Fachmannes bedürfen. „Wilde“ vegetarische Ernährung kann aber tatsächlich gefährlich werden, da sich ziemlich schnell ein Mangel an Eisen, Vitamin B12 und Proteinen einstellen kann, insbesondere bei denjenigen, die durch diese Ernährungsform abnehmen möchten.

Abonnieren Sie unseren NewsletterEntdecken Sie die pädagogischen Werkzeuge der Dienststelle Gesundheit.